Beginne mit milden Mitteln: weiche Bürste, Seifenlauge, destilliertes Wasser, etwas Soda oder Isopropanol im Testbereich. Entferne Fette, Nikotin und lose Schichten, ohne Poren aufzurauen. Bei Schimmel arbeitest du mit Handschuhen, guter Belüftung und gezielter Alkoholbehandlung. Trockne behutsam, vermeide direkte Sonne. Klebebandreste löst du mit Wärme und Geduld. Erst wenn die Oberfläche klar lesbar ist, entscheidest du über Abbeizer, Schaber oder reines Anschleifen, passend zum Material.
Fotografiere Schraubenlängen, Scharnierpositionen und Laufrichtungen von Schubladen, markiere Teile mit Kreidepunkten oder Malerkrepp. Kleine Beutel mit Etiketten bewahren Beschläge projektbezogen auf. Zeichne die Reihenfolge der Demontage auf, inklusive Unterlegscheiben und Distanzhölzern. Diese Ordnung verkürzt spätere Montagezeit, verhindert Fehlgriffe und erhält Passungen. Ein kurzer Probezusammenbau vor dem Finish bestätigt, dass alles sitzt, Spaltmaße stimmen und keine Überraschungen erst nach dem Lack auftauchen.
Staub ist tückisch: nutze Absaugung, P2- oder P3-Maske, Schutzbrille und Gehörschutz bei Maschinen. Nitrilhandschuhe schützen vor Lösungsmitteln, Baumwollhandschuhe vor Fingerabdrücken auf geöltem Holz. Sorge für Querlüftung, halte Lösemittel fern von Zündquellen und lagere ölgetränkte Lappen in Metallbehältern. Eine klare Wegeführung, rutschfester Boden und gute Beleuchtung reduzieren Risiken. Unterlege empfindliche Teile mit Filz, damit Kanten beim Drehen nicht ausbrechen.